Innere und äußere Realitäten – Bewusste Elternbegleitung
Fortbildung mit Selbsterfahrungselementen
Fr/Sa 27./28. November 2026
Wenn wir Eltern begleiten, egal ob im Zweier-Setting oder Dreier-Setting (Mutter/Vater mit Kind) oder ob wir mit Familien arbeiten – es sind immer eine Vielzahl an „Personen“ im Raum:
• die reale Begleiter*in und ihre inneren Welten und Gestalten,
• der Elternteil (Mutter/Vater) mit realen und „inneren“ Kindern,
• die Gesellschaft mit Anforderungen, Normen & dem Zeitgeist,
• die transgenerativen Erfahrungen.
Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken bestimmen, mit was wir in Resonanz gehen, was wir sehen und was wir übersehen, worauf wir unseren Fokus legen und können unreflektiert zu Einseitigkeiten, Überforderung auf Berater*innenseite führen.
Und auf Seiten der Eltern kann es zu sehr hohen Selbstansprüchen, Hilflosigkeit, Überreaktionen und „Eltern-Burnout“ führen.
In diesem Seminar möchten wir die eigenen Beziehungs- und Bindungserfahrungen reflektieren, die persönlichen und gesellschaftlichen Idealbilder und Urteile über Elternschaft beleuchten, den individuellen Standpunkt bewusst machen, um so Raum zu schaffen, für eine achtsame, feinfühlige, wertschätzende, nicht-wertende und dennoch authentische Elternbegleitung.
Wir – und Eltern ja auch! – stehen im Spannungsfeld zwischen dem eigenen, „inneren Kind“, den eigenen Bindungserfahrungen, den Erinnerungen an unser Aufwachsen und den Personen, denen wir begegnen: dem realen Kind und den heutigen Eltern.
Stichworte die wir ergründen werden: Bindungsstile, Feinfühligkeit, „Helikopter- & Schneepflugeltern“, gefühlsstarke Kinder, Generationenthemen, Epigenetik und transgenerative Erfahrungen, Selbst- und Co-Regulation, Spannungsfeld: eigene Resonanz und Mitschwingen im beruflichen Kontext.
Für Psycholog*innen wird diese Fortbildung durch den Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen I BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz 2013 mit insgesamt 14 Fortbildungseinheiten anerkannt.
„Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten“
Max Planck (Physiker)
Tools:
Fachlich und praktisch orientierter Input, Austausch und achtsame, ganzheitliche Reflexion
Zielgruppe:
Fachpersonen aus dem pädagogischen, medizinischen, therapeutischen oder beratenden Tätigkeitsfeld, die im Kontakt sind mit Eltern und/oder Kindern. Interessierte aus anderen Berufsfeldern nach persönlicher Rücksprache.
Für Psycholog*innen wird diese Fortbildung durch den Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen I BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz 2013 mit insgesamt 14 Fortbildungseinheiten anerkannt.
Referentin:
Katharina Fitzka, MA (Salzburg)
Psychotherapeutin (Analytische Psychologie), Logopädin, Weiterbildung in prä- und perinataler Psychologie, Ausbildung in Systemischer Aufstellungsarbeit und Traumatherapeutin, seit 1993 in freier Praxis
Lehranalytikerin ÖGAP (österreichische Gesellschaft für Analytische Psychologie), Vortrags- und Seminartätigkeit bei Logopädie Austria, Caritas Linz, Zentrum für Kindergartenpädagogik Salzburg, Heilpädagogische Gesellschaft Österreich
Link zur Webseite: www.therapie-fitzka.at